Trainer Erwin Walter und Spielleiter Gerhard Hofbeck treten zurück
Suche nach geeigneten Nachfolgern läuft bereits auf Hochtouren
(DR) Nach der bitteren 1:3 Pleite der 1.Mannschaft am vergangenen Sonntag bei der Reserve des TV Hilpoltstein steht der TSV Meckenhausen nicht nur ein weiteres Mal ohne Punkte da, sondern auch ohne seine komplette sportliche Führung. Trainer Erwin Walter und Spielleiter Gerhard Hofbeck stellten unmittelbar nach dem Schlusspfiff ihre Ämter zur Verfügung, um dem TSV Meckenhausen in dieser kritischen sportlichen Situation die Möglichkeit zu eröffnen, mit einer neuen Führungsriege der Mannschaft neues Leben einzuhauchen. Dieser Schritt verdient Respekt und muss von allen akzeptiert werden, auch wenn beide sowohl sportlich als auch menschlich eine große Lücke hinterlassen werden.
Denn am Trainer und Spielleiter lag es mit Sicherheit nicht, dass der TSV Meckenhausen in diese sportliche Schieflage geraten ist. Man kann es drehen und wenden wie man will, auf dem Platz standen Sonntag für Sonntag die Spieler - und diese tragen deshalb auch die Hauptschuld an der sportlichen Misere. Im Namen der gesamten Mannschaft möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei unserem scheidenden Trainer und Spielleiter für ihre erstklassige Arbeit und ihr unermüdliches Engagement bedanken und darf beiden alles erdenklich Gute für ihre Zukunft wünschen. Unter der Federführung von Abteilungsleiter Michael Körner läuft die Suche nach geeigneten Nachfolgern bereits auf Hochtouren, konkrete Ergebnisse gibt es aber bis dato noch nicht zu vermelden.
Artikel aus der Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung:
Meckenhausener Coach schmeißt hin
Erwin Walter will für Meckenhausen den Weg frei machen
MECKENHAUSEN - Wenn auch die erneute Niederlage des TSV Meckenhausen am Sonntag nicht ursächlich war, ausschlaggebend für den Rücktritt von Trainer Erwin Walter war sie schon. Unmittelbar nach dem 1:3 gegen den TV Hilpoltstein II teilte der 37-Jährige den Kreisklassenkickern seinen Entschluss mit. Walter wollte mit seinem Rückzug nicht nur die Konsequenzen aus der Erfolglosigkeit des Tabellenschlusslichts ziehen, sondern der Mannschaft vor allem die Chance geben, es mit einem neuen Mann an der Seitenlinie besser zu machen. Denn das Potenzial sei vorhanden, ist sich der Freystädter nach wie vor sicher. „Scheinbar habe ich die Jungs aber nicht mehr erreicht“, meinte er. Hinzu gekommen seien Langzeitverletzte und auch Pech, denn ein ums andere Mal seien die Meckenhausener auf dem Platz die Besseren gewesen. An der Einstellung der Spieler könne er ebenfalls nichts aussetzen, erklärte Walter, der das Amt vor eineinhalb Jahren übernommen hatte und sich jetzt erst einmal eine Pause gönnen will. Die Meckenhausener hat er in Sachen Abstieg noch nicht abgeschrieben. „Die Mannschaft wird es schaffen“. (Quelle: Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung)
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