BSV Erasbach im Jahr 1 nach der Ära Richard Meier
TSV Meckenhausen möchte zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren
(DR) Am kommenden Sonntag steht für den TSV Meckenhausen das zweite Auswärtsspiel in der noch jungen Saison auf der Agenda. Nach dem durchaus geglückten Saisonauftakt mit einem Sieg bei der DJK Untermässing und einem Unentschieden im Heimspiel gegen den FC Plankstetten geht die Reise nun zum BSV Erasbach, der sich im Jahr 1 nach Spielertrainer Richard Meier im Umbruch befindet. Diese Partie wird richtungsweisend für die Iberl-Elf sein, schließlich könnte man sich mit einem weiteren Dreier in der Fremde zunächst einmal im vorderen Tabellendrittel der Kreisklasse Neumarkt Süd festsetzen.
Doch auch für die Oberpfälzer steht viel auf der Partie, schließlich ging deren Saisonauftakt mit zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer gründlich in die Hose. Die Schwarz-Gelben werden also auf einen Gegner treffen, der alles daran setzen wird, um endlich die ersten Punkte in dieser Saison einzufahren. Spielbeginn für die 1.Mannschaft ist wie gewohnt um 15:00 Uhr, die Reserve des TSV Meckenhausen bestreitet das Vorspiel um 13:15 Uhr. Für die 2.Mannschaft geht es in erster Linie darum, an die starke Heimvorstellung gegen Plankstetten anzuknüpfen, dann sollte auch in Erasbach ein Punktgewinn möglich sein.
In der Sommerpause wurde beim BSV Erasbach ein gewaltiger Umbruch vollzogen. Für den nach Mörsdorf abgewanderten, langjährigen Erfolgstrainer Richard Meier wurde der zuletzt vereinslose Hans Neumeyer ins Traineramt gehievt, der sicherlich ein schweres Erbe antreten wird. Entsprechend defensiv wurde auch das Saisonziel der Verantwortlichen definiert, lediglich einen Mittelfeldplatz strebt der BSV Erasbach in dieser Spielzeit an. Personell hatten die Oberpfälzer nur einen Abgang in der Sommerpause zu verkraften, Schlussmann Korbinian Hain wechselte zum Ligakonkurrenten nach Plankstetten. Neu im Kader sind hingegen Thomas Schimpl und Torwart Rico Decker, die beide vom ehemaligen Ligakonkurrenten TSV Berching II nach Erasbach gewechselt sind. Hinzu kommt noch Stefan König, der von den eigenen Junioren in den Kader der 1. und 2.Mannschaft aufgerückt ist. Ansonsten dürften die üblichen Verdächtigen zum Kader der 1.Mannschaft gezählt werden, die schon seit Jahren das Grundgerüst der Blau-Weißen bilden. Auch in dieser Saison dürfte die Stärke der Neumeyer-Elf wieder eindeutig in der Offensive anzusiedeln sein, während die Defensive fast schon traditionsgemäß zu den schlechteren der Liga zählen dürfte. Spiele mit Beteiligung der Oberpfälzer sind jedenfalls ein Garant für viele Tore - und zwar auf beiden Seiten. Allerdings konnte der BSV Erasbach in der noch jungen Saison seine Torgefährlichkeit noch nicht aufblitzen lassen, beide Saisonspiele gegen Haunstetten und Freystadt gingen zu Null verloren. Vor allem beim Gastspiel in Freystadt kam die Mannschaft von Hans Neumeyer bei der 0:4 Niederlage gehörig unter die Räder. Der TSV Meckenhausen sollte sich von den Resultaten der Erasbacher jedenfalls nicht blenden lassen, die Oberpfälzer werden auch diesmal wieder ein harter Gegner sein. Mit Christian Kolb und Marcel Decker verfügt der BSV Erasbach über zwei pfeilschnelle Spieler auf den beiden Außenbahnen, die aufgrund ihrer Schnelligkeit immer wieder Lücken in den gegnerischen Abwehrverbund reißen können. Besonders auf das Laufduell zwischen Marcel Decker und Simon Bogner darf man gespannt, zwei der wohl schnellsten Spieler der gesamten Liga. Gespannt darf man auch sein, ob Trainer Hans Neumeyer Wolfgang Zierzlmeier als Libero oder im Mittelfeld aufbieten wird. Wolfgang Zierzlmeier ist ein eminent starker Kopfballspieler, der vor allem bei Standardsituationen niemals aus den Augen gelassen werden darf. Im Sturm bietet der BSV Erasbach mit Matthias Wein und Reinhard Benz zwei alte Bekannte auf, die aufgrund ihrer Erfahrung mit allen Wassern gewaschen sind. Den Zenit ihrer Karriere scheinen zwar beide schon überschritten zu haben, trotzdem sind beide immer noch jederzeit für einen Treffer gut. Der TSV Meckenhausen muss am Sonntag hochkonzentriert zu Werke gehen, um den BSV Erasbach nicht den ersten Punktgewinn zu ermöglichen.
TSV Meckenhausen auf der Suche nach der Kreativität
Der TSV Meckenhausen kann zufrieden auf den Saisonstart zurückblicken. Mit vier Punkten aus zwei Partien ist die Iberl-Elf gut in die neue Saison gestartet, nun gilt es die Weichen für eine erfolgreiche Spielzeit zu stellen. Ein Sieg in Erasbach würde dem TSV Meckenhausen zumindest zunächst einmal einen Platz im vorderen Tabellendrittel einbringen, eine Platzierung, die man sich auch als Saisonziel auf die Fahnen geschrieben hat. Trotz des zufriedenstellenden Saisonstarts ist bei der Iberl-Elf noch jede Menge Sand im Getriebe, insbesondere den Esprit und die Kreativität im Offensivspiel ließen die Kicker am vergangenen Sonntag fast gänzlich vermissen. Zwar darf nicht verschwiegen werden, dass aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen der TSV-Coach zu einigen Umstellungen gezwungen war, die sicherlich nicht gerade förderlich für das Offensivspiel der Schwarz-Gelben waren. Christian Iberl, normalerweise der Regisseur des TSV Meckenhausen, rückte für Geburtstagskind Mario Weinzierl auf die Libero-Position, während sich Gerhard Baumann in der Spielmacherrolle probieren durfte. Des weiteren musste der Meckenhausener Spielertrainer weiterhin auf Bernhard Kerl verzichten, der immer noch an einer hartnäckigen Verletzung laboriert. Dadurch hatte Christian Iberl bei der Aufstellung im Offensivbereich auch nicht gerade viele Variationsmöglichkeiten, so dass beim Heimspiel gegen Plankstetten vor allem spielerisch einiges im Argen lag. Zumindest die Moral und der Kampfgeist stimmte bei den Schwarz-Gelben, auch Torchancen für ein besseres Resultat waren gegen die Oberpfälzer vorhanden. Kämpferisch kann man der Mannschaft jedenfalls keinen Vorwurf machen, spielerisch ist jedoch eine Leistungssteigerung in den kommenden Wochen unbedingt erforderlich. Auch das alte Manko der Chancenverwertung muss in diesem Zusammenhang angesprochen werden, trotz einer insgesamt alles andere als gutklassigen Partie waren auch gegen Plankstetten wieder genug Chancen vorhanden, um das Spiel zu entscheiden. Der TSV Meckenhausen sollte vor dem gegnerischen Gehäuse unbedingt etwas mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag legen, um nicht zu viele Punkte unnötigerweise liegen zu lassen. Nun gilt die ganze Konzentration dem Gastspiel in Erasbach, hier kann die 1.Mannschaft die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.
2.Mannschaft möchte in der Erfolgsspur bleiben
Nach dem hervorragenden Spiel gegen die 2.Mannschaft des FC Plankstetten möchte die Reserve des TSV Meckenhausen auch beim Gastspiel in Erasbach in der Erfolgsspur bleiben. Es wird sicherlich keine einfache Aufgabe werden, schließlich hat sich die zweite Garnitur der Oberpfälzer in den letzten Jahren von der Schießbude der Liga zu einem Team gemausert, das im vorderen Drittel der Reserverunde mitmischt. Der nicht unbedingt erwartete Heimsieg gegen den favorisierten FC Plankstetten sollte den Schwarz-Gelben jedenfalls das notwendige Selbstvertrauen gegeben haben, um auch in Erasbach mit breiter Brust auftreten zu können. Die Reserve des BSV Erasbach hat im Moment einen Zähler auf der Guthabenseite stehen, der gegen die Reserve des FC Haunstetten eingefahren wurde. Im zweiten Saisonspiel setzte es eine 0:3 Pleite gegen den Topfavoriten der Reserverunde, dem TSV Freystadt. Für den TSV Meckenhausen gilt es, an die Leistung gegen Plankstetten anzuknüpfen, dann sollte auch in Erasbach ein Punktgewinn möglich sein. Am vergangenen Sonntag konnte die Iberl-Elf nicht nur kämpferisch voll überzeugen, sondern setzte vor allem im ersten Durchgang auch spielerische Akzente. Insbesondere Edgar Baumann drehte beim Heimspiel mächtig auf und avancierte zum besten Mann auf dem Platz. Doch auch der Rest der Mannschaft fiel leistungsmäßig nicht ab und so war der Heimerfolg die logische Konsequenz einer homogenen Mannschaftsleistung. Die Mischung zwischen Alt und Jung scheint bei der Reserve momentan zu stimmen und der Spaß am Fußball ist ins Team zurückgekehrt. Verbesserungswürdig ist allerdings noch die Chancenverwertung, denn trotz des Heimsieges wurden gegen den FC Plankstetten noch viel zu viele hochkarätige Torchancen ausgelassen. Dadurch brachte sich das Team am Ende unnötigerweise noch einmal selbst in Bedrängnis, da es versäumt wurde, den Sack frühzeitig zuzumachen. Insgesamt macht der Sieg jedoch Appetit auf mehr und die 2.Mannschaft des TSV Meckenhausen kann positiv in die Zukunft blicken.
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