TSV Meckenhausen startet in Untermässing in die neue Saison
Echte Standortbestimmung für die Iberl-Elf
(DR) Der Ball rollt wieder! Nach fast sechs Wochen intensiver Vorbereitung startet der TSV Meckenhausen mit einer eminent schweren Auswärtspartie bei der DJK Untermässing in die neue Saison. Für den an Pfingsten errungenen Stadtmeistertitel kann man sich ab sofort nichts mehr kaufen, für beide Mannschaften geht es ab sofort bei Null los und die Karten werden komplett neu gemischt. Erfolge oder Misserfolge in den Vorbereitungsspielen geben vielleicht einen Fingerzeig auf die aktuelle Form einer Mannschaft, eine echte Standortbestimmung sind diese Ergebnisse jedenfalls nicht, wie die Vergangenheit schon mehrfach gezeigt hat.
Ein Auftakterfolg beim Lokalrivalen in Untermässing wäre natürlich von unschätzbaren Wert, da es ungemein wichtig ist, sofort richtig Tritt zu fassen in der Liga und eventuell sogar den Grundstein für einen kleinen Lauf zu legen. Die Untermässinger, die seit dieser Saison von Hanni Ochsenkühn trainiert werden, sind aufgrund ihrer kampfbetonten Spielweise schon immer einer der unangenehmsten Gegner in der gesamten Liga, ein dreifacher Punktgewinn wird deshalb sicherlich kein einfaches Unterfangen. Da die Kreisklasse Neumarkt Süd zumindest vom Papier her ausgeglichen wie nie erscheint, muss trotzdem möglichst sofort gepunktet werden, um gar nicht erst ins Hintertreffen zu gelangen. Spielbeginn ist für die 1.Mannschaft am Donnerstag um 18:30 Uhr, die 2. Mannschaft bestreitet ihre Partie gegen die Reserve der DJK Untermässing bereits am Mittwochabend um 18:30 Uhr.
Wie schon im Vorjahr hat Spielleiter Paul Breuer gleich zum Saisonauftakt mit der Partie der DJK Untermässing gegen den TSV Meckenhausen ein reizvolles Lokalderby auf die Agenda gesetzt, das für beide Teams eine echte Standortbestimmung werden dürfte. Beide Mannschaften kreuzten in den vergangenen Jahren gleich mehrfach die Klingen, fast alle Partien waren dabei hart umkämpft und endeten meist mit äußerst knappen Resultaten. Beide Teams dürften sich auch in der kommenden Spielzeit in etwa auf Augenhöhe bewegen, was wie schon im Vorjahr ein spannendes Lokalderby für die Zuschauer verspricht. Zur Erinnerung, in der vergangenen Saison endeten beide Partie mit einem Remis. Große Überraschungen dürfte es in diesem ewig jungen Duell nicht mehr geben, beide Mannschaften gehen mit nahezu unveränderten Personal in die neue Spielzeit und kennen sich aus dem Eff Eff. Lediglich auf der Trainerposition gab es eine Personalveränderung bei der DJK Untermässing, für den langjährigen Erfolgstrainer Wuni Ochsenkühn schwingt nun Namensvetter Hanni Ochsenkühn das Zepter. Vergangene Saison schloß die DJK Untermässing mit einem guten 8.Tabellenplatz ab und hatte im Endklassement lediglich 4 Punkte weniger aufzuweisen als die Schwarz-Gelben. Außerdem waren die Kicker um Kapitän Christian Eberle die erste Mannschaft der Kreisklasse Neumarkt Süd, die in der vergangenen Spielzeit der haushoch überlegenen Bayernliga-Reserve des SV Seligenporten Punkte abknöpfen konnte. Das 0:0 in dieser Partie war sicherlich mehr als nur ein Achtungserfolg, fast alle anderen Vereine wurden in diesem ungleichen Duell in schöner Regelmäßigkeit fast zweistellig vom Platz gefegt. Doch das ist bereits alles wieder Geschichte, am 1.Spieltag geht es schließlich für alle Mannschaften wieder bei Null los.
DJK Untermässing - Defensive ist Trumpf
Die DJK Untermässing stellt seit Jahren eine der kompaktesten Mannschaften der Kreisklasse Neumarkt Süd, ähnlich wie der TSV Meckenhausen lebt die Truppe von Hanni Ochsenkühn von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrer enormen Kampfkraft. Gegen die Kicker aus dem Gredinger Vorort ist es nie leicht zu spielen, die giftige aber stets faire Spielweise der Rot-Weißen ist für alle Gegner äußerst unangenehm. Gerade bei Heimspielen ist die DJK eine Macht, viele vermeintlich bessere Mannschaften mussten in den vergangenen Jahren schon die Segel in Untermässing streichen. Das absolute Prunkstück der Mannschaft ist ohne Frage die sattelfeste Defensive, die auch in der vergangenen Saison mit 47 Gegentreffern traditionell einen der besten Werte der gesamten Liga aufweisen konnte. Im Vergleich dazu musste der TSV Meckenhausen, obwohl 3 Plätze besser platziert in der Abschlusstabelle als die DJK, satte 19 Gegentreffer mehr schlucken. Die Spielanlage der Untermässinger ist auch bei Heimspielen meistens auf Konter ausgelegt, in der Offensive wird hauptsächlich der brandgefährliche Wolfgang Seitz immer wieder von seinen Mitspielern in Szene gesetzt. Damit sind wir auch schon beim Personal der DJK Untermässing, die auch in der kommenden Spielzeit wieder auf die etablierten Stammkräfte zurückgreifen kann. Mit Wolfgang Seitz wurde bereits ein wichtiger Eckpfeiler der Ochsenkühn-Truppe genannt. Der wieselflinke Stürmer ist ein absoluter Knipser der genau weiß, wo der gegnerische Kasten steht. Zusammen mit dem Reichertshofener Thorsten Weingärtner zählt Wolfgang Seitz ohne Frage zu den torgefährlichsten Spielern der gesamten Liga, der jederzeit ein Spiel alleine entscheiden kann. Auch wenn man ihn oft fast das gesamte Spiel nicht sieht, im entscheidenden Moment ist er da und schlägt eiskalt zu. Die Hintermannschaft der Iberl-Elf muss daher über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert zu Werke gehen und ihn keine Sekunde aus den Augen lassen, um jederzeit Herr der Situation zu sein. Als "Staubsauger" vor der eigenen Abwehr zieht DJK-Kapitän Christian Eberle die Fäden, der großgewachsene und extrem kopfballstarke Spieler ist aus dem Defensivverbund der Ochsenkühn-Truppe nicht wegzudenken. Als zweikampfstarker Abräumer fängt er bereits zahlreiche Bälle vor der eigenen Abwehr ab und erstickt so oftmals die Angriffe der Gegner schon im Keim. Bewundernswert ist auch seine Konditionsstärke, mit einer sprichwörtlichen Pferdelunge ausgestattet marschiert er eigentlich über die gesamte Spielzeit und schaltet sich auch immer wieder geschickt ins Angriffsspiel seiner Mannschaft mit ein. Kein Weg vorbei führt auch an DJK-Libero Georg Summersammer, der als Organisator des Abwehrverbundes stets glänzende Kritiken erhält. Auch der ehemalige Seligenportener Bayernliga-Coach Uwe Neunsiger fand zum Beispiel im Gespräch mit unserem Spielleiter Gerhard Hofbeck im Vorfeld der Auswärtspartie im Kloster nur lobende Worte über den Abwehrstrategen, seine Leistung beim Gastspiel der Seligenportner in Untermässing bezeichnete der neue Trainer des Landesligisten ASV Vach gar als schlichtweg überragend. Doch nicht nur in der eigenen Abwehr sorgt Georg Summersammer für positive Schlagzeilen, bei eigenen Standardsituationen trägt er sich immer wieder in die Torschützenliste seiner Mannschaft ein. Egal ob per Kopf oder per direkt verwandelten Freistoß, wenn der DJK-Libero in der Offensive auftaucht ist immer "Alarmstufe Rot" für die gegnerische Hintermannschaft angesagt. Abgerundet wird die sattelfeste Defensive der Untermässinger mit Schlussmann Benjamin Baumer, der in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen hat und mittlerweile ohne Frage zu den stärksten Torhütern der Liga gezählt werden muss. Trotz seinen jungen Jahren strahlt er bereits viel Sicherheit auf seine Vorderleute aus und beherrscht auch seinen Strafraum mit erstaunlicher Souveränität. Auch die anderen Akteure der Rot-Weißen fallen leistungsmäßig nicht ab, so dass der TSV Meckenhausen auf eine äußerst kompakte, zweikampfstarke und eingeschworene Mannschaft treffen wird, die nur sehr schwer zu bezwingen sein wird. Einen Schönheitspreis gab es gegen das Team von Hanni Ochsenkühn noch nie zu gewinnen, nur über Kampf, Leidenschaft und Zweikampfstärke führt der Weg zum Erfolg.
Schalter umlegen ist gefragt
Nach über fünf Wochen intensiver Vorbereitung auf die Spielzeit 2009/2010 beginnt am Donnerstagabend mit dem Auswärtsspiel bei der DJK Untermässing für die Spieler des TSV Meckenhausen wieder der Ernst des Lebens, d.h. eben nicht sich auf den Titelgewinn bei der Hilpoltsteiner Stadtmeisterschaft auszuruhen, sondern möglichst fleißig Punktesammeln in der Kreisklasse Neumarkt Süd. So toll der Stadtmeistertitel auch gewesen sein mag, im rauhen Ligaalltag kann man sich davon keinen Blumentopf kaufen. Auch zwischen Vorbereitungs- und Punktspielen ist aufgrund der nicht vergleichbaren Intensität ein himmelweiter Unterschied, hier gilt es möglichst schnell den Schalter umzulegen. Denn eines ist sicher, in der eminent ausgeglichenen Kreisklasse Neumarkt Süd wird kein Spiel ein Selbstläufer werden oder eine Partie mal ebenso im Vorbeigehen gewonnen. Gute Vorbereitungsergebnisse oder eine tolle Frühform bringen noch lange keine Punkte im Ligenspielbetrieb, jetzt gilt es auf dem Punkt genau topfit zu sein und gut aus den Startlöchern zu kommen. Konzentration, geistige wie körperliche Frische sowie Kampf, Lauffreude und Leidenschaft müssen von jeden einzelnen Spieler des TSV Meckenhausen eingebracht werden, um bei der heimstarken DJK Untermässing bestehen zu können. Da man in den vergangenen Spielen gegen diesen Gegner nicht besonders gut ausgesehen hat, dürfte die Motivation bei den Spielern von TSV-Spielertrainer Christian Iberl umso größer sein, es diesesmal besser zu machen und einen erfolgreichen Saisonstart hinzulegen. Zwei Dinge dürften den TSV-Coach in der Sommerpause besonders beschäftigt haben, nämlich wie die Gegentorflut der Vorsaison einzudämmen ist und wie sein Team zu insgesamt mehr Konstanz findet. 66 Gegentore in gerade einmal 28 Spielen sind definitiv zu viele, hier muss der Hebel in der neuen Spielzeit fast zwangsläufig angesetzt werden. Jedem muss klar sein, dass Defensivarbeit eine Aufgabe der gesamten Mannschaft ist und nicht alleine in der Verantwortung der Abwehrspieler liegt. In der allseits bekannten Fußballerweisheit, dass die Verteidigung bereits im Sturm anfängt, steckt definitiv ein großer Funken Wahrheit. Auch die individuelle Fehlerquote muss drastisch gesenkt werden, zu oft wurden dem Gegner in der vergangenen Saison einfache Tore praktisch auf dem Silbertablett serviert. Oft sind es nur kleine Konzentrationsmängel oder Stellungsfehler bei Standardsituationen, die zu Gegentreffer führen. Fehler dürfen und werden natürlich immer wieder passieren, aber jeder Einzelne muss versuchen, die Fehlerquote zu minimieren und sich auch nicht zu schade dafür zu sein, die Fehler seiner Mitspieler auszubügeln. Denn genau das zeichnet eine funktionierende Mannschaft und einen guten Teamgeist aus. Konstanz ist das Zauberwort für alle Fußballmannschaften auf dieser Welt. Eine Eigenschaft, die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Saison ist und letztlich Meisterschaften entscheidet. Konstanz kann man sich nur durch Erfolge und entsprechendes Selbstvertrauen erarbeiten, gerade in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit ließen die Schwarz-Gelben jegliche Konstanz vermissen. So wurde innerhalb weniger Wochen eine glänzende Ausgangslage verspielt, die man sich zuvor hart erarbeitet hatte. Dies soll sich in der neuen Saison nach Möglichkeit nicht wiederholen, umso härter muss jeder einzelne Akteur im Training an sich arbeiten. Bekommt das Team von Christian Iberl beide Probleme in den Griff, dann kann der TSV Meckenhausen mit Sicherheit eine gute Rolle in der Kreisklasse Neumarkt Süd spielen.
2. Mannschaft möchte Vorjahresplatzierung verbessern
Bereits einen Tag füher als die 1.Mannschaft startet die Reserve des TSV Meckenhausen in die neue Saison, Spielbeginn am ungewohnten Mittwochabend ist um 18:30 Uhr. Die 2.Mannschaft startet mit Zuversicht in die neue Saison, insgesamt möchte man die Vorjahresplatzierung unbedingt verbessern. Der 7.Platz im Endklassement der abgelaufenen Spielzeit war weder Fisch noch Fleisch für die Schwarz-Gelben, in dieser Saison soll nun ein neuer Angriff auf die vorderen Tabellenplätze genommen werden. Potential ist wie schon in den Vorjahren genug vorhanden in der Mannschaft, nun gilt es dieses auch konstant abzurufen. Abhängig von der personellen Situation der 1.Mannschaft wird TSV-Coach Christian Iberl auch immer wieder einige Spieler in der Reserve aufbieten können, die bereits Einsätze in der 1.Mannschaft aufzuweisen haben und damit natürlich eine willkommene Verstärkung für die 2.Mannschaft darstellen. Gerade diese Spieler sind natürlich aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und die jungen Spieler auf dem Platz zu führen. Mit dem Gastspiel in Untermässing hat die 2.Mannschaft eine durchaus lösbare Aufgabe vor der Brust, ein guter und erfolgreicher Saisonstart wäre natürlich auch für die Reserve besonders wichtig. Erfolgserlebnisse machen nicht nur mehr Spaß als Niederlagen, sondern bringen auch Selbstvertrauen und machen Appetit auf mehr. Wenn jeder einzelne Akteur der 2.Mannschaft das Training regelmäßig besucht, in den Spielen konzentriert zu Werke geht, seine Aufgabe zu 100% erfüllt und dem Erfolg der Mannschaft persönliche Eitelkeiten unterordnet, dann sollte einer guten und erfolgreichen Saison nichts im Wege stehen.
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