TSV Meckenhausen 1947 e.V.

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TSV Meckenhausen zu Gast in Plankstetten

1.Mannschaft beim starken Aufsteiger unter Zugzwang

Reserve erwartet ein heißer Tanz


FC Plankstetten(DR) Am kommenden Sonntag gastiert der TSV Meckenhausen beim starken Aufsteiger und letztjährigen Meister der A-Klasse Neumarkt 4 in Plankstetten. Der Sportplatz nahe dem Benediktiner Kloster hat nicht zu Unrecht den Ruf als extrem heißes Pflaster, vor allem die einheimischen Zuschauer sorgen immer wieder für eine hitzige Atmosphäre, von der sich auch so mancher Schiedsrichter beeindruckt zeigt. Für die 1.Mannschaft gilt es dort kühlen Kopf zu bewahren und das gesamte Leistungspotential abzurufen, um den schwachen Gesamteindruck vom Spiel gegen den SV Mühlhausen vergessen zu machen. Mit an Bord wird dabei auch wieder Wolfgang Hofbeck sein, der seine Rotsperre aus dem Heimspiel gegen den TSV Freystadt inzwischen abgesessen hat. Ein Auswärtssieg wäre für die Iberl-Elf natürlich goldwert, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht schon nach 7 Spieltagen zu verlieren. Auch auf die Reserve des TSV Meckenhausen wartet in Plankstetten ein heißer Tanz, schließlich gastiert man beim aktuellen Tabellendritten der Reserverunde. Die 2.Mannschaft der Oberpfälzer gilt als extrem heimstark, in den vergangenen Jahren mussten die Schwarz-Gelben stets ohne zählbaren Erfolg die Heimreise antreten.
Mit dem FC Plankstetten wartet am Sonntag um 15:00 Uhr ein alter Bekannter auf den TSV Meckenhausen, zuletzt kreuzten beide Mannschaften vor zwei Jahren die Klingen. Damals konnten die Schwarz-Gelben deutlich mit 3:0 in Plankstetten gewinnen, auch beim Rückspiel behielt man mit 3:1 die Oberhand. Im Sommer 2007 mussten die Oberpfälzer den bitteren Gang in die A-Klasse Neumarkt antreten, nach nur einer Spielzeit im Unterhaus konnte das Team von Spielertrainer Manfred Wein den Betriebsunfall reparieren und schaffte den direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse Neumarkt Süd. Dabei konnte der FC Plankstetten alle (!) Heimspiele gewinnen und musste insgesamt nur eine Niederlage beim Gastspiel in Burggriesbach hinnehmen. Eine beeindruckende Bilanz - und auch in der Kreisklasse Neumarkt Süd läuft es bisher hervorragend für die Schwarz-Roten. Nur zum Saisonauftakt musste man bei der Bayernligareserve des SV Seligenporten eine 1:7 Klatsche hinnehmen, danach blieb der FC Plankstetten unbesiegt. Die Punktetrauben gegen das Wein-Team hängen also sehr hoch, der TSV Meckenhausen wird schon eine deutliche Leistungssteigerung zeigen müssen, um Punkte mit nach Hause nehmen zu können.
Die Stärke des FC Plankstetten liegt zweifelsohne im Angriff, mit Spielertrainer Manfred Wein, Oliver Guth und Nachwuchshoffnung Christian Höfler verfügen die Oberpfälzer über ein Offensivtrio der Extraklasse. Um das ganze mit Zahlen zu hinterlegen: Im Aufstiegsjahr konnte der FC Plankstetten in 30 Partien stolze 93 Treffer erzielen, dabei steuerten oben genannte Spieler alleine 61 Treffer bei. Vor allem der Ex-Erasbacher Manfred Wein hatte im Aufstiegsjahr eine überragende Quote vorzuweisen, in nur 20 Partien konnte er 25 mal für seine Farben einnetzen. Zumindest in der A-Klasse war gegen das überragende Offensivtrio kein Kraut gewachsen. Auch in dieser Saison ist der FC Plankstetten durchaus torgefährlich, in 6 Partien konnte die Wein-Elf immerhin schon 11 Treffer erzielen und damit deutlich mehr als der TSV Meckenhausen. Zuletzt war Oliver Guth mit einem satten Distanzschuss gegen die DJK Untermässing erfolgreich, überhaupt gilt der FC-Stürmer als Scharfschütze und absoluter Freistoßspezialist. Auf die Hintermannschaft der Iberl-Elf wartet am Sonntag also wieder Schwerstarbeit, Abspielfehler und leichtfertige Ballverluste wie am vergangenen Sonntag gegen den SV Mühlhausen-Sulzbürg sollte man sich in Plankstetten definitiv nicht erlauben, will man Punkte mit nach Meckenhausen nehmen. Doch nicht nur die Offensive der Oberpfälzer konnte bisher überzeugen, auch die Defensive der Plankstettner steht ungemein sicher und kompakt. Lässt man das ungleiche Spiel beim SV Seligenporten außen vor, hat der Abwehrverbund des FCP um Schlussmann Josef Buchberger erst 4 Gegentreffer zugelassen. Keine optimalen Voraussetzungen also für den TSV Meckenhausen, vor allem in Anbetracht der momentanen Sturmflaute der 1.Mannschaft. Dazu kommt noch das heißblütige Publikum in Plankstetten, dass es jeden Gegner schwer macht, dort zu bestehen. Nicht umsonst ist die Wein-Elf seit über einem Jahr in Ligaspielen zu Hause ungeschlagen.

Wolfgang Hofbeck wieder mit von der Partie

Will man die Fehler und Unzulänglichkeiten der 1.Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den SV Mühlhausen-Sulzbürg alle aufzählen, würde der Platz hier mit Sicherheit nicht ausreichen. Die komplette Mannschaft hat in dieser Partie auf der ganzen Linie versagt, lediglich Bernhard Hudak konnte ansatzweise Normalform erreichen. Der Rest agierte teilweise unter ferner Liefen, haarsträubende Abspielfehler, leichtfertige Ballverluste und ein katastrophales Zweikampfverhalten prägten den Gesamteindruck am vergangenen Sonntag. Nicht einmal bruchstückhaft wurde die Marschrichtung von TSV-Spielertrainer Christian Iberl befolgt, statt hart am Mann zu spielen hatten die Mühlhausener Akteure alle Zeit der Welt, sich die Bälle zuzuspielen und konnten so die Schwarz-Gelben teilweise vorführen. Auch die Meckenhausener Offensive konnte nur ganz selten für Entlastung sorgen, überhaupt drückt der Schuh im Angriffsspiel momentan ganz gewaltig. Aus dem Spiel heraus kann der TSV Meckenhausen zur Zeit kaum zwingende Torchancen kreieren, es fehlt einfach an zündenden Ideen aus dem Mittelfeld und an der Bewegung im Sturm. Auch die beiden Außenbahnen waren am Sonntag gegen Mühlhausen praktisch nicht vorhanden, von brauchbaren Flanken ganz zu schweigen. Gefahr strahlte die Iberl-Elf fast ausschließlich bei Standardsituationen aus, doch auch diese Torgelegenheiten wurden meist kläglich vergeben. Es ist bezeichnend, dass SVM-Keeper Philip Emmerling am Sonntagnachmittag nicht eine echte Torchance der Hausherren vereiteln musste, da die Bälle alle neben oder über das Tor gesetzt wurden. Das Verbesserungspotential wurde damit klar umrissen, generell sollten folgende Schlagworte als Leitfaden für das Gastspiel in Plankstetten gelten: Zweikampfstärke, Zusammenhalt, Kampfkraft, Aggressivität, Konzentration, Moral und Glaube an die eigene Stärke! Fakt ist, es kann eigentlich nur besser werden, denn die Leistung am vergangenen Sonntag war über weite Strecken unterirdisch.
Seinen Teil dazu beitragen kann auch wieder Wolfgang Hofbeck, der seine Rotsperre mittlerweile abgesessen hat und Christian Iberl damit wieder zur Verfügung steht. Man sollte zwar keine Wunderdinge von ihm erwarten, aber mit Wolfgang Hofbeck hat die Offensive der Schwarz-Gelben sicherlich wieder mehr Durchschlagskraft und Tiefe. Auch Gerhard Baumann dürfte beim Gastspiel in Plankstetten wieder in den Kader rücken, so dass Christian Iberl am Sonntag bis auf die beiden Langzeitverletzten Uwe Rehm und Daniel Dani alle Mann an Bord hat.

Reserve erwartet ein heißer Tanz

Nicht nur auf die 1.Mannschaft wartet am Sonntag ein schwerer Brocken, auch der 2.Mannschaft des TSV Meckenhausen steht ein heißer Tanz bevor. Die Reserve des FC Plankstetten steht aktuell auf dem 3.Tabellenplatz der Reserverunde, nach Freystadt und Mühlhausen also das nächste Kaliber, dass auf die Schwarz-Gelben wartet. Das Reservespiele in Plankstetten ihre eigenen Gesetze haben ist hinlänglich bekannt, ganz selten, dass dort einmal eine Gastmannschaft Punkte mit nach Hause nehmen kann. Der Begriff Unparteiischer wird in Plankstetten meist neu definiert, gerade die älteren Spieler der 2.Mannschaft können davon ein Lied singen. Nicht zuletzt deshalb konnte die Reserve des TSV Meckenhausen in den letzten Jahren nie in Plankstetten punkten, es wird Zeit, dass sich dieser Zustand ändert. Das Spiel der 2.Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den SV Mühlhausen war auf alle Fälle wesentlich ansehnlicher als noch in den Wochen davor, letztlich musste sich die Reserve nur sehr unglücklich mit 1:2 geschlagen geben. Trotzdem scheint die Mannschaft endlich begriffen zu haben, was es heißt ein Team zu sein. Mit Zusammenhalt erreicht man auf alle Fälle mehr als mit ständigen Streitereien und Gemeckere auf dem Platz. Jetzt gilt es noch die individuelle Fehlerquote zu senken, gerade im Defensivbereich wurden am letzten Sonntag noch zu viele kapitale Fehler fabriziert. Auch das alte Thema Chancenverwertung bietet noch Anlass zur Kritik, vor dem gegnerischen Tor ist einfach mehr Kaltschnäuzigkeit gefragt. Es kann nicht sein, dass eine Mannschaft fast über 90 Minuten das Spiel macht und am Ende trotzdem als Verlierer den Platz verlässt. Trotzdem. Wichtig ist auch bei der Reserve eine vernünftige Spielvorbereitung und Zuverlässigkeit, um dauerhaft Erfolg haben zu können. Dennoch, knüpft die Reserve an die Leistung vom Mühlhausen-Spiel an, müsste sich auch bald wieder der Erfolg einstellen.

 

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