TSV Meckenhausen 1947 e.V.

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Lokalderby gegen den TSV Freystadt

tsv_freystadt.jpg1. Mannschaft muss unbedingt punkten

2. Mannschaft erwartet den Spitzenreiter


(DR) Am Sonntag erwartet der TSV Meckenhausen den formstarken Lokalrivalen TSV Freystadt zum ersten Heimspiel der Saison, dabei steht vor allem die 1. Mannschaft schon gewaltig unter Zugzwang. Der Spielplan hatte den Schwarz-Gelben an den ersten drei Spieltagen zwei Auswärtsspiele und ein spielfreies Wochenende beschert, am kommenden Wochenende können sich die Meckenhausener Kicker nun endlich dem eigenen Publikum präsentieren. Momentan steht die Iberl-Elf genau da, wo man eigentlich nicht hin möchte, nämlich auf einem Abstiegsplatz in der Kreisklasse Neumarkt Süd. Es bleibt zu hoffen, dass am Sonntag um 15:00 Uhr endlich der Knoten platzt und die Mannschaft an die guten Spiele der Vorbereitung anknüpfen kann, denn es müssen endlich Punkte her, um nicht von Anfang an wieder mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Auch auf die 2. Mannschaft des TSV Meckenhausen wartet am Sonntag um 13:00 Uhr ein harter Brocken, denn mit der Reserve des TSV Freystadt gibt der aktuelle Spitzenreiter der Reserverunde seine Visitenkarte in Meckenhausen ab.  
 
Mit dem TSV Freystadt erwartet der TSV Meckenhausen am kommenden Wochenende nicht nur einen Lokalrivalen und langjährigen Weggefährten, sondern auch eine Mannschaft, die ähnlich wie die Kicker aus Meckenhausen in der abgelaufenen Spielzeit lange um den Klassenerhalt in der Kreisklasse Neumarkt Süd zittern mussten. Dank einer exzellenten Rückrunde konnten sich die Oberpfälzer letztlich den Ligaverbleib sichern, diese Saison freilich greift das Team von Spielertrainer Reinhold Dittenhofer nach höheren Zielen. Bereits in der vergangenen Saison hatte der TSV Meckenhausen seine liebe Mühe mit dem Lokalrivalen, trotz starker Vorstellungen in beiden Partien konnte die 1.Mannschaft nur einen Punkt gegen den TSV Freystadt ergattern. In dieser Spielzeit zählt das Dittenhofer-Team definitiv zu den Topmannschaften der Liga, eine Platzierung zwischen Platz 1 und 5 ist sicherlich eine realistische Zielvorgabe. Bereits bei den ersten Punktspielen haben die Oberpfälzer gezeigt, dass mit ihnen diese Saison zu rechnen sein wird. Zum Saisonauftakt wurde der BSV Erasbach auf dessen eigenen Platz mit 5:1 deklassiert, eine Woche später wurde Aufsteiger Pollanten mit 4:1 vom Platz gefegt. Am vergangenen Sonntag reichte es gegen die kampfstarke DJK Untermässing nur zu einem mageren 0:0, trotzdem steht der TSV Freystadt mit aktuell 7 Punkten aus drei Spielen glänzend da.

Maßgeblichen Anteil am guten Saisonstart hat sicherlich der neue Spielertrainer der Freystädter, Mittelfeldspieler Reinhold Dittenhofer, der selbst bereits zwei Tore erzielen konnte und seine Mannschaft in der Vorbereitung mit teilweise bis zu 5 Trainingseinheiten in einer Woche auf dem Punkt genau topfit gemacht zu haben scheint. Alle anderen Leistungsträger der vergangenen Saison sind ebenfalls dem TSV Freystadt treu geblieben, lediglich Mittelfeldakteur Michael Zeise wird Reinhold Dittenhofer am Sonntag aufgrund einer Rotsperre nicht zur Verfügung stehen. Doch dieser Personalausfall sollte nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, da der Lokalrivale noch weitere, hochkarätige Einzelspieler in seinen Reihen hat. An erster Stelle muss hier sicherlich der erfahrene Libero Alexander Rückert genannt werden, der zu Saisonbeginn ungeahnte Torjägerqualitäten aufblitzen ließ. Bereits drei Treffer gehen auf das Konto des Freystädter Liberos, alle Tore erzielte er dabei in der Partie gegen den SC Pollanten. Als Organisator der Hintermannschaft glänzt er durch ein hervorragendes Stellungsspiel und Zweikampfstärke, seine Stärke ist zudem die Spieleröffnung aus der eigenen Defensive heraus. Im Mittelfeld gilt es neben Spielertrainer Reinhold Dittenhofer vor allem auf Michael Lohse zu achten, der mit einer nahezu perfekten Schusstechnik ausgestattet ist und durch Freistöße und Distanzschüsse immer wieder für Gefahr sorgen kann. Bereits zweimal konnte Michael Lohse in der noch jungen Spielzeit einnetzen, er ist ohne Frage der Dreh- und Angelpunkt im Freystädter Offensivspiel. Nach mehreren Jahren im eminent starken Jugendbereich des BSC Woffenbach ist er in der vergangenen Winterpause wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt und zählt beim TSV Freystadt zu den absoluten Leistungsträgern. Man darf gespannt sein, wer von Christian Iberl mit der delikaten Aufgabe betraut werden wird, die Kreise des technisch beschlagenen Mittelfeldakteurs einzuengen. Im Sturm bieten die Oberpfälzer mit Andreas Auhuber und Patrick Pröpster zwei wieselflinke und spielstarke Akteure auf, die vom Potential her sicherlich zu den besten Offensivkräften der Liga gezählt werden müssen. An einem guten Tag ist das Offensivduo jederzeit dazu in der Lage, jede Hintermannschaft der Liga gehörig auseinander zu wirbeln. Die Meckenhausener Abwehrspieler dürfen Andreas Auhuber und Patrick Pröpster am Sonntagnachmittag jedenfalls keinen Zentimeter Platz schenken, damit diese ihre Stärken nicht entfalten können. Es bedarf am Sonntag jedenfalls eine Topleistung der 1. Mannschaft, ansonsten gibt es im Lokalderby keinen Blumentopf zu erben. Und damit wären wir auch schon beim TSV Meckenhausen.
 
Viele "Baustellen" beim TSV Meckenhausen

Zum Spiel gegen den Lokalrivalen gibt es aus Meckenhausener Sicht eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Es muss dringend gepunktet werden!!! In der Tabelle steht die 1. Mannschaft derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, ein Erfolg gegen den TSV Freystadt wäre in dieser Situation natürlich goldwert. Denn eine Zittersaison wie in der abgelaufenen Spielzeit möchte sicherlich kein Spieler und kein Fan nochmals erleben, zu nervenaufreibend war die Rückserie in der Saison 2007/2008. Deshalb gilt es nun schnellstmöglich Punkte zu sammeln, um die hinteren Tabellenregionen so bald wie möglich verlassen zu können. So gut die Vorbereitung und der TOTO-Pokal für die Schwarz-Gelben auch gelaufen sein mag, letztlich waren diese Spiele nicht mehr als ein Muster ohne Wert. Der Saisonstart ist jedenfalls gründlich misslungen, nun muss die Iberl-Elf Charakter zeigen und endlich Farbe bekennen. Trotzdem sollte man jetzt nach knapp drei Wochen nicht alles schwarz malen, denn der Spielplan mit zwei Auswärtspartien und einem spielfreien Wochenende war sicherlich alles andere als glücklich für den TSV Meckenhausen, zudem war die Leistung am vergangenen Sonntag beim TSV Pyrbaum nicht so schlecht, wie es das Ergebnis letztendlich aussagte. Trotzdem gibt es derzeit eine Menge Baustellen im Team, die es gilt bis kommenden Sonntag auszumerzen. Ein Sorgenkind ist momentan die Defensive des TSV Meckenhausen, die sich durch grobe individuelle Fehler oftmals selbst in Bedrängnis bringt und den Gegner förmlich zum Toreschießen einlädt. Vor allem die zahlreichen Abspielfehler und unnötigen Ballverluste in der Gefahrenzone bereiten derzeit TSV-Spielertrainer Christian Iberl Kopfzerbrechen, hier muss unbedingt mit mehr Konzentration zu Werke gegangen werden. Auch Schlussmann Daniel Reif konnte nach seiner auskurierten Schulterverletzung beim Gastspiel in Pyrbaum noch nicht die Souveränität ausstrahlen, die ihn bei den TOTO-Pokalspielen ausgezeichnet hatte. Klar, gerade beim Torwart hängt sehr viel von der jeweiligen Tagesform ab, und die ist eben im Amateurbereich oftmals sehr schwankend. Ein weiterer Schwachpunkt war in den Punktspielen bislang eindeutig das Flügelspiel der Iberl-Elf, von beiden Außenbahnen kommt derzeit viel zu wenig, um wirklich Löcher in den gegnerischen Abwehrverbund reißen zu können. Auch hier wird händeringend nach der Form aus den Vorbereitungsspielen gesucht und hoffentlich auch bald wieder gefunden. Ein weiteres Hauptmanko ist die katastrophale Chancenverwertung des TSV Meckenhausen, die sich wie ein roter Faden durch die letzten Wochen zieht.  Es geht schon beinahe nicht mehr auf die berühmt berüchtigte Kuhhaut, was das Team von Kapitän Mario Weinzierl derzeit an hochkarätigen Torchancen bisweilen kläglich versiebt. Während die Gegner vor dem Tor eiskalt sind und beinahe jeden Fehler bestrafen, übertrifft sich die Offensivabteilung der Schwarz-Gelben derzeit an Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Hier muss dringend eine Verbesserung eintreten, sonst wird man auf lange Sicht einen Platz im unteren Tabellendrittel fest gebucht haben. Es gilt im Training konzentriert an den aufgezeigten Mängeln zu arbeiten, um diese möglichst schnell abzustellen. Etwas muss am Sonntagnachmittag im Lokalderby gegen den TSV Freystadt aber auf alle Fälle stimmen: Der Kampf und die Leidenschaft! Denn wer kämpft, der kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren! Mannschaft und Fans müssen am Sonntag eine geschlossene Einheit bilden, dann klappt es vielleicht mit dem lang ersehnten ersten Saisonsieg.

2. Mannschaft erwartet den souveränen Spitzenreiter der Reserverunde

Für die 2. Mannschaft des TSV Meckenhausen wird das Heimspiel am Sonntag um 13:00 Uhr gegen die Reserve des TSV Freystadt ein absoluter Härtetest, schließlich erwartet man den aktuellen Tabellenführer der Reserverunde. Die Oberpfälzer stehen derzeit mit 9 Punkten und einem überragenden Torverhältnis von 13:1 Toren nach drei Spieltagen souverän an der Tabellenspitze, zuletzt wurde die 2.Mannschaft der DJK Untermässing mit 4:0 abgekanzelt. Überraschend ist der Erfolg der Freystädter Reserve freilich nicht, schließlich hat die Mannschaft in den vergangenen Jahren am aufstiegsberechtigten Punktspielbetrieb in der A-Klasse Neumarkt teilgenommen. Dort konnte das Team des Lokalrivalen jede Menge Erfahrung sammeln, die nun in der Reserverunde gewinnbringend eingebracht werden kann. Die 2.Mannschaft der Schwarz-Gelben wird jedenfalls eine außergewöhnlich gute Leistung abrufen müssen, um gegen den Spitzenreiter bestehen zu können. Wenn man dem Torverhältnis Glauben schenken kann, wird vor allem auf die Abwehr des TSV Meckenhausen Schwerstarbeit zukommen. Hauptaugenmerk muss dabei auf das Freystädter Sturmduo Jeton Bitiqi und Assan Ibraimi gelegt werden, das zusammen bereits 10 Treffer erzielen konnte. Mit Uli Schneider steht zudem ein erfahrener Spieler in den Reihen unserer Gäste, der unter anderem für den TV Hilpoltstein bereits höherklassig aktiv war. Die Reserve muss jedenfalls hochkonzentriert zu Werke gehen, sonst gibt es gegen den Lokalrivalen außer einer blutigen Nase nichts zu holen. Vor allem sollte die Hintermannschaft des TSV Meckenhausen nicht wieder Harakiri-mäßig auf Abseits spielen, denn dies wurde in den vergangenen Partien bereits mehrmals durch Gegentreffer bestraft. Das andere Sorgenkind ist derzeit die mangelhafte Chancenverwertung, die das Team von Kapitän Andreas Dotzer bereits in Pyrbaum um die Früchte seiner Arbeit gebracht hatte. An dieser Schwäche gilt es im Training zu arbeiten, Konzentration und Coolness vor dem gegnerischen Gehäuse sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn alle Rädchen ineinander greifen und jeder Einzelne seine Topleistung abruft, ist vielleicht ein Heimerfolg gegen den souveränen Tabellenführer möglich.

 

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