TSV Meckenhausen 1947 e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Lokalderby zum Saisonauftakt

Schau mer mal!TSV Meckenhausen gastiert am Sonntag bei der DJK Untermässing

Gelungener Saisonauftakt in einer ausgeglichenen Liga richtungsweisend


(DR) Es geht wieder los! Nach fünf Wochen intensiver Vorbereitung startet der TSV Meckenhausen am Burgfestwochenende mit einer schweren Auswärtspartie bei der DJK Untermässing in die neue Saison. Für alle noch so schönen Pokaltriumphe und Erfolge in den Vorbereitungspielen der vergangenen Wochen kann man sich ab sofort nichts mehr kaufen, wenn Schiedsrichter Markus Rudingsdorfer am Sonntag die Partie anpfeift geht es für beide Mannschaften bei Null los und die Karten werden komplett neu gemischt. Aufgrund der Ausgeglichenheit und Leistungsdichte der Kreisklasse Neumarkt Süd wäre ein Auftakterfolg für die Elf von Spielertrainer Christian Iberl goldwert, zumal der TSV Meckenhausen am 10.08.2008 spielfrei ist und danach das extrem schwere Auswärtsspiel beim Mitfavoriten TSV Pyrbaum ansteht. Die Vergangenheit hat oft genug bewiesen, wie wichtig gerade ein gelungener Saisonauftakt ist, um nicht gleich schon wieder zu Beginn einer Saison mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Spielbeginn für die 1. Mannschaft ist aufgrund des Burgfestwochenendes am Sonntag um 18:00 Uhr, die 2.Mannschaft bestreitet bereits um 16:00 Uhr das Vorspiel gegen die Reserve der DJK Untermässing.
Die Spielplangestalter der Kreisklasse Neumarkt Süd haben es gut gemeint und mit der Partie DJK Untermässing gegen den TSV Meckenhausen gleich zu Beginn ein brisantes und gleichwohl reizvolles Lokalderby auf die Agenda gesetzt. Beide Mannschaften sind langjährige Weggefährten und kennen sich daher aus dem Eff Eff, lediglich die Fluktuation im Spielerkader beider Teams sorgt für etwas Ungewissheit auf beiden Seiten. Hinter beiden Dorfvereinen liegt eine äußerst schwierige Spielzeit 2007/2008, die letzlich aber doch noch mit einem Happy End abgeschlossen werden konnte. Der TSV Meckenhausen musste bis zum letzten Spieltag um den direkten Klassenerhalt zittern, die DJK Untermässing musste gar durch die Knochenmühle Relegation gehen, um den Ligaverbleib zu sichern. Sicher, bei einer "normal" verlaufenden Saison wären beide Mannschaften bereits vorzeitig gesichert gewesen, nur durch den fragwürdigen Einsatz von zahlreichen Landesliga-Akteuren durch den SV Seligenporten in der entscheidenden Saisonphase wurde das Tabellenbild derart verzerrt, dass am letzten Spieltag der vergangenen Saison sogar noch der Tabellensechste um den direkten Ligaverbleib in der Kreisklasse Neumarkt Süd zittern musste. Doch das ist bereits alles wieder Geschichte, am Sonntag geht es schließlich für alle Mannschaften der Liga wieder bei Null los.

DJK Untermässing - ein unangenehmer Gegner

Die DJK Untermässing stellt seit Jahren eine der kompaktesten Mannschaften der Kreisklasse Neumarkt Süd, ähnlich wie der TSV Meckenhausen lebt die Truppe von Trainer Wuni Ochsenkühn von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrer enormen Kampfkraft. Die angesprochene Kompaktheit der Untermässinger wird eindrucksvoll vom Torverhältnis der vergangenen Saison untermauert, das im Abschlussklassement mit 36:38 Toren beinahe ausgeglichen gestaltet werden konnte. Vor allem die Defensive ist das Prunkstück der Kicker aus dem Gredinger Vorort, die 38 Gegentreffer bedeuteten in der vergangenen Spielzeit nach Meister TSV Pavelsbach den zweitbesten Wert der gesamten Liga. Im Vergleich zur sattelfesten Defensive fällt die Abteilung Attacke der DJK Untermässing ein wenig ab, die 36 eigenen Treffer bedeuteten am Ende zusammen mit Absteiger Eintracht Allersberg den schwächsten Wert der Kreisklasse Neumarkt Süd. Insgesamt ist die Ochsenkühn-Truppe ein äußerst schwer und unangenehm zu spielender Gegner, der vor allem auf heimischen Terrain nur sehr schwer zu bezwingen ist. Diese leidvolle Erfahrung musste auch der TSV Meckenhausen vergangene Saison machen, nachdem das Heimspiel noch mit 2:1 gewonnen werden konnte, ging im Frühjahr das Rückspiel in Untermässing nach einer äußerst schwachen Leistung mit demselben Ergebnis verloren. Auf die Iberl-Elf wartet auf alle Fälle eine ganz harte Nuss am Burgfestsonntag, die es erstmal zu knacken gilt.
Auch im personellen Bereich hat sich bei der DJK Untermässing in der Sommerpause einiges getan. Mit Abwehrspieler Richard Stadler und Stürmer Andreas Daller haben zwei Leistungsträger der vergangenen Jahre ihre Karriere beendet, dafür stehen mit Torwart Benjamin Baumer und Mittelfeldakteur Christian Eberle wieder zwei langzeitverletzte Stützen der Mannschaft zur Verfügung. Benjamin Baumer hat in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Sprung in seiner Entwicklung nach vorne gemacht und zählt mittlerweile ohne Frage zu den besten Torhütern der Liga. Dies konnte er gerade in den nervenaufreibenden Relegationsspielen eindrucksvoll beweisen, als er absolut souverän agierte und viel Sicherheit auf seine Vorderleute ausstrahlen konnte. Mit der Rückkehr von Benjamin Baumer in den Kader ist auch klar, dass der als Aushilfstorwart eingesetzte Wolfgang Neubauer wieder auf seine angestammte Position im Mittelfeld bzw. Sturm rücken wird. Ein weiterer Leistungsträger der DJK ist Libero Georg Summersammer, der gerade in der Endphase der vergangenen Saison durch zahlreiche Freistoß- und Kopfballtore auf sich aufmerksam machen konnte. Die sattelfeste Defensive der DJK Untermässing ist nicht zuletzt sein Verdienst, als Libero zeigt er stets ein glänzendes Stellungsspiel und organisiert zudem äußerst effektiv seine Hintermannschaft. Gerade bei Standardsituationen muss der TSV Meckenhausen also höllisch aufpassen, wenn Georg Summersammer mit nach vorne kommt, um seine Stärke im Kopfballspiel auszuspielen. Dreh- und Angelpunkt im Untermässinger Spiel ist jedoch der ellenlange und wiedergenesene Kapitän Christian Eberle, der vornehmlich im defensiven Mittelfeld der DJK die Fäden zieht. Aufgrund seiner Statur ist er ein glänzender Kopfballspieler und durch seine enorme Zweikampfstärke fängt er als Abräumer vor der eigenen Abwehr zahlreiche Angriffe der Gegner bereits im Mittelfeld ab. Zudem verfügt Christian Eberle über eine sprichwörtliche Pferdelunge, er ist eigentlich das ganze Spiel über ständig in Bewegung und marschiert scheinbar mühelos über die gesamte Spieldauer. Zu guter Letzt muss auch noch DJK-Stürmer Wolfgang Seitz erwähnt werden, der vom Potential her sicherlich zu den torgefährlichsten Spielern der gesamten Liga zählt. An einem guten Tag ist der pfeilschnelle Wolfgang Seitz jederzeit dazu in der Lage, ein Spiel alleine zu entscheiden. Die Meckenhausener Hintermannschaft muss jedenfalls über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert zu Werke gehen und ihn keine Sekunde aus den Augen lassen, um nicht eine böse Überraschung in Form von Gegentoren zu erleben. Insgesamt stellt die DJK Untermässing eine kampfstarke und eingeschworene Gemeinschaft, die nur äußerst schwer zu bezwingen ist. Einen Schönheitspreis gab es gegen die Ochsenkühn-Truppe jedenfalls noch nie zu gewinnen, nur über Kampf, Leidenschaft und Zweikampfstärke führt der Weg zum Erfolg.

Qual der Wahl für Christian Iberl

Nach fünf Wochen intensiver Vorbereitung auf die Spielzeit 2008/2009 beginnt am Samstag mit der Partie bei der DJK Untermässing für die Spieler des TSV Meckenhausen wieder der Ernst des Lebens, d.h. Punktesammeln in der Kreisklasse Neumarkt Süd. So toll die Vorbereitung mit den Highlights im TOTO-Pokal auch gewesen sein mag, am Samstag kann man sich von den guten Ergebnissen der Vorbereitungsphase keinen Blumentopf kaufen. Niemand sollte sich von den Erfolgen in den vergangenen Wochen - teilweise auch gegen höherklassige Mannschaften - blenden lassen, im rauhen Ligaalltag weht wieder ein ganz anderer Wind. Jeder einzelne Spieler muss möglichst schnell den Schalter zwischen Test- und Punktspiel umlegen, denn in der starken Kreisklasse Neumarkt Süd wird kein einziges Spiel ein Selbstläufer werden! Oftmals haben gerade die Mannschaften den Saisonauftakt verschlafen, die in der Vorbereitungszeit eine tolle Frühform hatten. Dies muss der TSV Meckenhausen um jeden Preis verhindern, denn ein gelungener Saisonauftakt ist oft richtungsweisend für die gesamte Spielzeit! Gerade das Auftaktprogramm ist für den TSV Meckenhausen mehr als happig, ein Auftaktsieg wäre daher goldwert, um nicht sofort den Anschluss in der Tabelle zu verpassen. Eine vernünftige Spielvorbereitung im Vorfeld der Partie (trotz Burgfest) ist dabei die Grundvoraussetzung, um den Saisonauftakt erfolgreich zu meistern. Konzentration, geistige wie körperliche Frische sowie Kampf, Lauffreude und Leidenschaft müssen am Sonntag von jedem einzelnen Spieler des TSV Meckenhausen eingebracht werden, um bei der DJK Untermässing bestehen zu können. Trotzdem darf die Mannschaft nicht verkrampfen, im Gegenteil, mit der guten Vorbereitung im Rücken kann man durchaus mit breiter Brust in die Partie gehen, auch wenn die Ochsenkühn-Elf nicht gerade als Lieblingsgegner der Schwarz-Gelben gilt. Spielertrainer Christian Iberl wird sicherlich die richtigen Worte finden, um seine Mannschaft auf diese Partie einzustimmen. Und mit den treuen Fans im Rücken sollte dann ein Auftakterfolg nicht gänzlich unmöglich sein...
Personell kann der TSV-Spielertrainer jedenfalls fast aus dem vollen Schöpfen, mit Ausnahme der Langzeitverletzten Daniel Dani und Uwe Rehm sind alle Spieler mit an Bord. Allerdings stehen hinter dem Einsatz von Schlussmann Daniel Reif und Mittelfeldspieler Thomas Lerzer noch Fragezeichen, da beide im Pokalspiel gegen den SV Pölling Blessuren davon trugen. Trotzdem hat Christian Iberl eine luxuriöse Situation, da er gerade im Mittelfeld und im Abwehrbereich zahlreiche Alternativen zur Verfügung hat. Wirklich enttäuscht hat in der Vorbereitung eigentlich niemand, vor allem auch die aus der A-Jugend aufgerückten Spieler haben sich hervorragend in die Mannschaft eingefügt. Man darf jedenfalls sehr gespannt sein, welcher Startformation Christian Iberl zum Saisonauftakt das Vertrauen schenkt. Fakt ist jedenfalls, dass sich aufgrund vom großen Personalangebot zwangsläufig einige "Hochkaräter" am Sonntag nur auf der Bank oder bei der 2.Mannschaft finden werden. Ein gesunder Konkurrenzkampf hat jedenfalls noch niemanden geschadet und ist durchaus leistungsfördernd, zudem dauert eine Saison sehr lange und es wird im Laufe der Spielzeit noch jeder Einzelne gebraucht werden! Und eine starke Ersatzbank kann oftmals Spiele entscheiden, wie die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt hat.  

2.Mannschaft des TSV Meckenhausen möchte ganz vorne mitspielen

Während die 1.Mannschaft des TSV Meckenhausen zunächst einmal die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt sammeln muss, möchte die Reserve des TSV Meckenhausen von Anfang an oben mitspielen. Potential ist in der Mannschaft jedenfalls genügend vorhanden, auch wenn das einzige Vorbereitungsspiel gegen den TV Thalmässing II völlig unnötig mit 2:3 verloren wurde. Die gute Personalsituation der 1.Mannschaft wirkt sich mit Sicherheit auch auf den Kader der 2.Mannschaft des TSV Meckenhausen aus, der ein oder andere Spieler aus dem Kader der 1.Mannschaft wird sicherlich am Sonntagnachmittag die Reserve verstärken. Für die 2.Mannschaft gilt selbstverständlich das Gleiche wie für die 1.Mannschaft, eine vernünftige Spielvorbereitung sowie die richtige Einstellung sind das Wichtigste, um erfolgreich Fußballspielen zu können. Wenn alle am selben Strang ziehen und der Zusammenhalt im Team stimmt, dann sollte unsere Reserve mit Sicherheit einen Auswärtssieg in Untermässing landen können. 


 

Stadtmeisterschaft 2010

Kalender

April 2012 Mai 2012 Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Live im Sportheim

Bundesliga live